Alles Logo? Welche Anforderungen du an dein Logo stellen solltest!

In meinem Blogartikel „Logo und Corporate Design – brauchst du das wirklich?“  habe ich die Gründe genannt, warum du in ein einheitliches Logo- und Corporate Design investieren solltest. Du kannst dort auch nachlesen, welchen Prozess ich mit meinen Kunden bei der Gestaltung eines Logos und Corporate Design durchlaufe.

Das Logo ist das Gesicht deines Unternehmens. Deine potenziellen Kunden und Interessenten sollen dich und deine Tätigkeit sofort erkennen. Während Farben, Schriften, verwendete Muster und Bilder den Ton deines Unternehmens vermitteln, so ist das Logo die Basis deiner Markenidentität, auch Corporate Identity genannt.

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Was eine Corporate Identity genau ist und was außer dem Logo noch alles dazu gehört, kannst du im Blogartikel „Zeh iieeh?“ von Birgit Schultz nachlesen.

Ein gutes, wirkungsvolles Logo soll:

 

  • minimalistisch, einfach, gut verständlich und leicht zu merken sein.

Durch die Verwendung von wenigen Farben und wenigen Schriften kann das Logo einfach gehalten werden. Wird im Logo auch ein Symbol verwendet, so sollte darauf geachtet werden, dass auch dieses minimalistisch und leicht verständlich ist.
Wenn das Logo zu komplex an Farben, Formen und Schriften ist, dann wird es unklar und schlecht erkennbar. Auch die Merkfähigkeit wird dadurch nicht erreicht.

  • zeitlos sein.

Auch wenn es immer wieder neue Trends im Logodesign gibt, sollte dein Logo zeitlos sein. Dein Logo wird dich lange begleiten, deshalb sollte es Beständigkeit haben. Das heißt nicht, dass es nicht an neue Trends angepasst werden darf. Du solltest dir aber gut überlegen, ob du wirklich jeden Trend mitmachen möchtest. Meine persönliche Meinung im Logodesign ist „Stil vor Trend“.

  • soll in Farbe, einfarbig, in schwarz/weiß und auch negativ funktionieren.

Je nachdem wo dein Logo zum Einsatz kommt, gibt es unterschiedliche Anforderungen. Bei einem Pressebericht kann eine Schwarz/Weiß Version notwendig sein. Die Negativversion könnte notwendig sein, wenn du du dich an einem Projekt beteiligst, welches schon eine Designvorgabe hat, aber dein Logo farblich einfach nicht dazu passt.

  • eine klare und eindeutige Aussage machen.

Um was geht es in deinem Unternehmen? Was ist die Kernbotschaft? Oft kann dies gut durch die Verwendung eines Symbols dargestellt werden. Manchmal ist es jedoch sehr herausfordernd, etwas Passendes und vor allem Aussagekräftiges zu finden. Wird kein passendes Bild gefunden, kann auch ein reines Schriftzuglogo erstellt werden. Hierbei ist es umso wichtiger, einen aussagekräftigen Claim oder Slogan zu benutzen.

  •  deine Einzigartigkeit zeigen und die Werte deines Unternehmens widerspiegeln.

Dadurch wird das Logo unverwechselbar. Kleiner Tipp: Versuche das Logo aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten und es auch mal „auf den Kopf gestellt“ zu betrachten.

  •  deine Zielgruppe/Wunschkunden ansprechen und erreichen.

Wirkt das Logo auf deinen Wunschkunden sympathisch? Überlege genau, welche Farben und auch welche Schriftzüge zu deiner Zielgruppe und zu deinem Angebot passen.

  • einen guten Wiedererkennungswert haben.

Durch eine einfach und minimalistische Gestaltung erreichst du in der Regel einen guten Wiedererkennungswert.

  • sowohl sehr groß, als auch sehr klein funktionieren.

Es sollte möglich sein, dein Logo auf einem Kugelschreiber zu platzieren und auch auf einer riesigen Leinwand. Die Wirkung und Erkennbarkeit sollte dennoch gegeben sein. Teste dein Logo also in verschiedenen Größen.

  • in verschiedenen Formaten und Größen vorliegen.

Für die Anwendung im Printbereich brauchst du andere Dateien als für das Web. Um das Logo ohne Qualitätsverlust vergrößern zu können, ist es wichtig, dass es dir im Vektorformat vorliegt.
Für die unterschiedlichen Verwendungszwecke solltest du das Logo auch in verschiedenen Größen zur Verfügung haben. Fürs Web ist es wichtig, dass die Dateimenge so klein wie möglich ist. Im Printbereich ist es wichtig, dass das Logo in bester Qualität vorhanden ist, damit es im Druck nicht verpixelt dargestellt wird. Wenn du selbst Grafiken erstellst, z.b. in Canva weißt du, dass du das Logo manchmal mit einem transparenten Hintergrund benötigst.

  • dich stolz machen.

Dein Logo ist wirklich gut, wenn du deine Werbematerialien mit deinem Logo stolz und gerne zeigst und davon begeistert bist. Diese Begeisterung lässt sich durch nichts ersetzen und springt sofort auf deinen Interessenten über.

Beim Design deines Logos solltest du dir professionelle Unterstützung holen. Logodesign ist eine herausfordernde Aufgaben für Grafiker und Mediengestalter und erfordert viel Erfahrung und Feingefühl…auch wenn heute oft suggeriert wird, dass ein Logo mit ein paar Klicks zusammengestellt werden kann.

Die gestalterische und technische Umsetzung ist eine Herausforderung. Das Erkennen und Entdecken der Einzigartigkeit und Persönlichkeit hinter der Marke ist eine weitere Herausforderung.  Es geht auch um Werte, die dein Unternehmen vermitteln möchte und im Besonderen die Darstellung der Kernkompetenzen.

10 Kriterien für ein gutes, wirkungsvolles Logo

10 Kriterien für ein gutes, wirkungsvolles Logo

Wie findest du den passenden Grafiker/Mediengestalter für die Zusammenarbeit?

Die meisten Mediengestalter der Agenturen bieten ein kostenloses Beratungsgespräch an. Im Gespräch merkst du gleich, ob ihr auf einer Wellenlänge seid. Auf der Website findest du meistens auch Arbeitsbeispiele, an denen du erkennen kannst, ob dir der Stil des Designers zusagt.

Möchtest du mit mir ein kostenloses Informationsgespräch führen. Melde dich gerne hier zum Erstgespräch an.

Hast du bereits ein Logo, auf das du stolz bist? Wenn ja, erinnerst du dich noch an die Entstehung? Ich bin gespannt auf deinen Kommentar.